Curcumin – pflanzliche Hilfe bei Herpes-Simplex-Viren

 Was sind Herpes-Simplex-Viren?

Herpes simplex Virus, kurz  HSV, gehören zu den Herpesviren und wird im Allgemeinen kurz als Herpes bezeichnet. Kennzeichnend sind die Haut- und Schleimhautausschläge, die Bläschen bilden und stark jucken. Am meisten verbreitet ist oraler Herpes, der Bläschen und Wunden am Mund und im Gesicht auslösen. Herpes kann auch im Genitalbereich auftreten, in diesem Fall spricht man von Genitalherpes. Diese Blasen sind wie Geschwüre und heilen nach 2-4 Wochen für gewöhnlich ab. Durch Kratzen verteilt sich der Virus auf der Haut und erzeugt neue Geschwüre. Man sollte sich also möglichst nicht kratzen und besonders großen wert auf Handhygiene legen, damit sich der Virus nicht auf andere Personen überträgt,

Herpes-Viren verursachen chronische Erkrankungen, die typischerweise nach der ersten Infektion in eine latente Phase gehen. Das bedeutet, dass das Virus im Nervensystem sitzt, bis eine aktive Episode ausgelöst wird. Während einer aktiven Episode tritt das Virus in Zellen ein, repliziert und zerstört dann die Wirtszellen. Die toten Zellen, die sie hinterlassen, werden als Plaques bezeichnet. Jedes Plaque stellt einen viralen Organismus dar. So ist die Anzahl der Plaques ein Hinweis auf die Viruslast oder die Menge an Viren, die eine Person infiziert haben.

Welche Herpes-Simplex-Viren gibt es und was löst sie aus?

HSV-1 (HSV steht für Herpes Simplex Virus) verursacht meist Mundwunden. Allerdings kann es auch zu Augeninfektionen (z.B. Uveitis), Mandelentzündung und Vaginitis führen.

HSV-2 ist auch als Genital-Herpes bekannt. Infektionen sind chronisch, und die Symptome sind z.B. Zervizitis , Genitalwunden,  Lymphadenopathie,  Vaginitis, Vulvitis und schmerzhaftes Urinieren.

HSV 5 oder Cytomegalovirus (HCMV) hat eine weltweit unglaublich hohe  und weiter zunehmende Infektionsrate. Sie liegt in den entwickelten Ländern bei 40-60% , bei fast 100% in den Entwicklungsländern. Besonders Schwangere und ungeborenen Kinder sind dadurch bedroht. Cytomegalie ist mit 1% aller neugeborenen Kinder die häufigste vorgeburtliche Erkrankung, die übertragen werden kann und ist damit häufiger Röteln.

HCMV, HSV-1 und HSV-2 können schwere gesundheitliche Probleme bei Säuglingen und Menschen mit unterdrückten Immunsystemen (wie Krebs, HIV oder Organtransplantationspatienten) verursachen. Dazu gehören neben der schon erwähnten Uveitis auch Atherosklerose, Taubheit, geistige Behinderung und entzündliche Darmerkrankungen. Auch die sogenannte Gürtelrose zählt dazu.

Zu erwähnen wäre noch Herpes Zoster, auch Gürtelrose genannt. In Deutschland erkranken daran jährlich 350.000 bis 400.000 Menschen. Sie wird vom Varizella-Zoster-Virus (VZV) ausgelöst, das auch die Windpocken verursacht. Auch Herpes Zoster kann mit entsprechender Phytotherapie gut behandelt werden.

Wie kann Curcumin helfen?

Curcumin zeigte signifikante antivirale Effekte gegen HSV-1 und HCMV. In einer Laborstudie reduzierten die Curcumin-Konzentrationen von 0,32 mg / ml die HSV-2-Aktivität um 50%. Ebenso wie eines der häufig eingesetzten herkömmliche pharmakologische Mittel zeigte Curcumin sehr gute Wirkung. Eine mittlere bis hohe Dosis konzentrierten Curcumins konnte HCMV erheblich hemmen und reduzierte die Viruslast in den unterschiedlichen Zellproben.
Curcumin verhinderte , dass das Virus die infizierten Zellen tötete.
Das topische Curcumin hemmte HSV2 in den Laborversuchen signifikant. 

Eine klinische Blindstudie mit 200 Probanten, die an Gürtelrose leiden, bestätigten die Laborergebnisse. Jeweils 50 Personen bekamen Placebo, 50 wurden konventionell behandelt, 50 erhielten eine Kombination aus Medikament und Curcumin und 50 erhielten nur Curcumin. 70 Prozent der zwei letzt genannten Gruppen litten weniger unter Juckreiz und die Bläschem heilten schneller aus. Aus der Nur-Curcumin- Gruppe hatten 32Personen schon vor ablauf der Studie keine Schmerzen mehr.

Fazit: Kein Mittel der Welt kann diese Viruserkrankungen heilen, aber wie sich gezeigt hat, kann Curcumin die Begleiterscheinungen wie Schmerzen und Ausschlag sehr gut lindern und den Abstand zwischen den einzelnen Episoden oder Ausbrüchen verzögern!

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Quellen:
 Schnitzler, Paul, Astani, Akram and Reichling, Jϋrgen. Antiviral Effects of Plant-Derived Essential Oils and Pure Oil Components. [ed.] Halldor Thromar. Lipids and Essential Oils as Antimicrobial Agents. West Sussex: John Wiley & Sons, Ltd, 2011, 10, pp. 239-254. ISBN: 978-0-470-74178-8.

Activity of curcumin against human cytomegalovirus in vitro. Lv, Ya-li, et al., et al. [ed.] Himanshu Gupta, et al., et al. 1, Toledo; Jamaica; Karachi; Tucson; São Paulo; Anunciação: Academic Journals, January 8, 2012, African Journal of Pharmacy and Pharmacology, Vol. 6, pp. 30-35. DOI: 10.5897/AJPP11.439. ISSN: 1996-0816. 

Plant products as topical microbicide candidates: assessment of in vitro and in vivo activity against herpes simplex virus type 2. Bourne, K.Z., et al., et al. 3, s.l.: Elsevier Science B.V., July 1999, Antiviral Research, Vol. 42, pp. 219-226. DOI: 10.1016/S0166-3542(99)00020-0; http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0166354299000200. ISSN: 0166-3542. 

Chattopadhyay, Debprasad, et al., et al. Ethnomedicines for the development of anti-herpes virus agents. [ed.] Debprasad Chattopadhyay. Ethnomedicine: A Source of Complementary Therapeutics. s.l.: Research Signpost, 2010, 4, pp. 117-148. ISBN: 978-81-308-0390-6.