Resveratrol kann den den Hormonhaushalt bei PCOS entscheidend verbessern

Unregelmäßige Regelblutungen, Akne, Übergewicht, talgige Haut und stärkere Körperbehaarung – viele Frauen kennen diese Symbtome und meistens handelt es sich dabei um eine hormonelle Störung, von der etwa fünf Prozent aller Frauen im gebärfähigen Alter betroffen sind. Hauptursache ist oft ein erhöhter Spiegel männlicher Sexualhormone (Androgene). Mediziner sprechen dabei vom Polyzystischen Ovarsyndrom oder PCOS.  Besonders wenn ein Kinderwunsch vorliegt, stellt das PCO-Syndrom eine große Belastung für die betroffenen Frauen dar, denn es kommt zu selten zu einem Eisprung und kann bis zur Unfruchtbarkeit führen. Neben den körperlichen Veränderungen kommt es so vor allem auch zu seelischen Belastungen bei den Frauen, wobei der unerfüllte Kinderwunsch das größte Problem darstellen. Dazu kommt ein erhöhtes Risiko für einen Typ-2-Diabetes.

Seit Jahren hat die Forschung sich nur wenig mit der Diagnostik und Behandlung des PCOS gekümmert. Auch um die Auswirkungen auf die Lebensqualität und die Sexualität der Betroffenen wurde sich kaum gekümmert. Dabei leiden die betroffenen Frauen oft sehr unter den äußerlichen Veränderungen ihres Körpers, dem unerfüllten Kinderwunsch und den oben schon erwähnten Langzeitfolgen.

In der Ausgabe November 2016 veröffentlichte das  Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism eine Studie, in der die endokrinen und metabolischen Effekte von Resveratrol auf PCOS bewertet wurden.

Es handelte sich um eine 1:1 randomisierte, doppelblinde, Placebo-kontrollierte Studie eines Forscherteams der Medizinischen Universität Posen in Polen in Zusammenarbeit mit Endokrinologen der Universität von Kalifornien in San Diego. Ziel war es, die Auswirkungen von Resveratrol über einen Zeitraum von 3 Monaten in einem akademischen Krankenhaus zu bewertete.

34 von PCOS betroffenen Frauen schrieben sich ein, 30 beendeten die Studie komplett. Eine Auswertung der einzelnen Werte wurde zu Beginn der Studie durchgeführt und nach 3 Monaten Behandlung wiederholt. Im Vordergrund standen als Endpunkt der Studie die veränderungen des Gesamt-Testosteron im Serum. Allen Probantinnen wurde täglich eine Dosis von 1.500 mg Resveratrol in Form einer Kapsel oder Placebo verabreicht.

Zuvor war den Forschern bei Experimenten an Thekazellen der Ovaren aufgefallen, dass Resveratrol mitseinen  entzündungshemmenden, antioxidativen und möglicherweise auch kardioprotektiven Eigenschaften, die Bildung von Testosteron (nicht aber von Progesteron) hemmen kann.

 

Die Resveratrol-Behandlung führte zu einer signifikanten Abnahme der Gesamtmenge Testosteron um 23,1%. Parallel dazu induzierte Resveratrol eine Abnahme von Dehydroepiandrosteronsulfat (ein männliches Sexualhormon) um 22,2%, eine Abnahme des Nüchterninsulinspiegels um 31,8% (P = 0,007) und eine Erhöhung des Insulinsensitivitätsindex (Matsuda und DeFronzo) um 66,3%. Ebenen der Gonadotropine, des Lipidprofils sowie der Entzündungsmarker und der Endothelfunktion wurden nicht signifikant verändert.

Schlussfolgerungen:

Resveratrol reduzierte deutlich die Androgene der Ovarien und der Nebennieren. Dieser Effekt kann zumindest teilweise mit einer Verbesserung der Insulinsensitivität und einem Abfall des Insulinspiegels zusammenhängen. Des Weiteren kam es zu einer Senkung der Insulinkonzentration im Serum um 31,8 Prozent. Der „Insulin Sensitivity Index“ verbesserte sich sogar um 66,3 Prozent. Das Resveratrol-Suppliment wurde bis auf vorübergehende neurologische Symptome bei zwei Probantinnen gut vertragen.

Diese guten Ergebnisse belegen zweifelsfrei den Nutzen von Resveratrol bei PCOS und macht vielen Frauen Hoffnungen. Eigentlich sollte man meinen, dass es nun weitergehende Studien für den medizinischen Nutzen geben wird. Als Nahrungsergänzungsmittel braucht das Präparat keine Belege für seine Wirkung in klinischen Studien. Es darf also auch nicht behauptet werden, dass es einen heilenden Nutzen im klinischen Sinne hat. Denn dann wäre Resveratrol wiederum als Arzneimittel zulassungspflichtig und eine große und sehr kostenintensive Phase 3-Studie unverzichtbar. Crystalwiss bietet sein Produkt deshalb weiterhin als Nahrungsergänzungsmittel an.

Quellen: Studie „Effects of Resveratrol on Polycystic Ovary Syndrome: A Double-blind, Randomized, Placebo-controlled Trial“

The Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism, Volume 101, Issue 11, 1 November 2016

 

Wien: Möglicher Durchbruch im Kampf gegen AIDS durch Verwendung von Resveratrol!

Ein sensationeller Durchbruch in der Forschung nach einem Heilmittel von AIDS könnte das vielversprechenden Ergebnisse einer langjährigen Forschungsarbeit von Dr. Thomas Szekers, Humangenetiker und Facharzt für klinische Chemie und Labordiagnostik sowie Präsident der Ärztekammer Wien und dem Pharmazeuten Walter Jäger und ihrem Team in der Abteilung für Klinische Pharmazie und Diagnostik der Universität Wien gelungen sein, das jetzt veröffentlicht wurde.Gemeinsam haben sie ein Mittel entwickelt, das offensichtlich das Wachstum der HI-Viren hemmen kann. Das Mittel wurde bereits weltweit patentiert und könnte Betroffenen neue Hoffnung machen. Wir werden berichten, sobald es auf den Markt kommt.

Hauptbestandteil kommt aus der Natur und heisst Resveratrol

Bei Resveratrol handelt es sich um einen Pflanzenstoff, der vor allem in Weintraubenschalen und Erdnüssen sowie in verschiedenen anderen Pflanzenarten in unterschiedlicher Menge vorkommt. Er dient bei den Pflanzen zum Zellschutz und vor allem zur Abwehr von Bakterien. Bei Menschen wird es unter anderem bereits erfolgreich als Anti-Aging-Mittel, zur Krebsbekämpfung und zur Stärkung des Herz-Kreislaufsystems eingesetzt.

In dem von der Wiener Forschungsgruppe entwickeltem neuen Mittel haben die Wissenschaftler aus natürlichem Resveratrol und einer syntetischen, analogen Verbindung mit der wissenschaftlichen Fachbezeichnung „3,3′,4,4′,5,5′Hexahydroxy- trans- stilbene“ , auch ganz kurz „M8“ genannt, welches das Wachstum der HI-Viren hemmt und sogar zum Stillstand bringen kann. Zita von Dr. Szekeres: „Wir haben das penibel an Humanzellen bewiesen. Und wenn es dort wirkt, dann kann es auch im HIV- erkrankten Menschen Heilprozesse starten! M8 ist das eine, die wunderbaren Kräfte der Naturheilmittel das andere.“Neben Resveratrol wird in dem Mittel aus Gallussäure verwendet. Gallussäure kommt z. B. sehr reichhaltig in Eichenrinde und Galläpfeln vor, aber auch in grünem Tee.

Quellen: A resveratrol analog termed 3,3′,4,4′,5,5′-hexahydroxy-trans-stilbene is a potent HIV-1 inhibitor , Kronen-Zeitung:Forscherteam: „Könnte Durchbruch gegen AIDS sein“

 

Resveratrol und Piperin steigern den positiven Effekt bei körperlichem Training

Eine neue Studie des Instituts für Bewegungswissenschaft, Ernährung und Stoffwechsel an der  University of Georgia in Athens, GA, USA,  ergab, dass Resveratrol, angereichert mit Piperin, die positiven Effekte bei körperlichem Training deutlich steigern kann. Piperin, der Wirkstoff des Pfeffers, steigert die Bioverfügbarkeit und die biologische Wirksamkeit von Resveratrol.

Dr. Nagabhushanam Kalyanam, Leiter der Forschungsgruppe, arbeitete über einen Monat mit einer Gruppe von sechszehn gesunden, jungen Erwachsenen, die entweder ein Placebo oder 500 mg Resveratrol mit 10 mg Piperin am Tag erhielten. Während der einmonatigen Studie absolvierten alle Probanten dreimal pro Woche das gleiche Ausdauertraining. Danach wurde jeweils die mitochondriale Kapazität  des nicht-dominanten Arms und der Skelettmuskel analysiert. Die Forscher fanden heraus, dass sich der Ausgangswert bei der Resveratrol-Piperin Gruppe um etwa 40% erhöhte, während er sich bei der Placebo-Gruppe um nur 10% erhöhte. Die mitochondriale Funktion blieb im untrainierten ungeübten Arm für beide Gruppen unverändert.

„Diese Studie ist besonders wichtig für alle, die nicht in der Lage sind, Trainingsübungen mit hoher Intensität durchzuführen“, so Dr. Kalyanam.“„Funktionell vorteilhaft mitochondriale Leistungsfähigkeit kann mit Resveratrol plus Piperine auch bei geringer Intensität der Übungen erreicht werden!“

Wer also nicht so häufig und ausdauernd trainieren kann, erreicht durch tägliche Einnahme von Resveratrol also trotzdem ein ähnliches Ergebnis wie beim regelmässigen Ausdauertraining!

(Quelle: WholeFoods Magazine Online, 6/22/16)

Resveratrol, bekannt als Wirkstoff u.a. in der Schale von Weintrauben, hat ähnliche Nutzfaktoren wie Curcumin. Als starkes Antioxidans liegt sein Nutzen bei: Arteriosklerose, Alzheimer, Arthritis und bei vielen Autoimmunerkrankungen. Jüngste Forschungen zeigen besondere Vorteile bei der Kalorienrestriktion, d.h. für lebensverlängernde Wirkungen und zur Prävention altersbedingter Erkrankungen und Anti-Aging. Für eine Monatskur empfehlen wir das pflanzliches Resveratrol Konzentrat zum Verdünnen und Aktivieren mit Crystal® Activator