Kurkuma und Curcumin sind nicht dasselbe, aber man kann das eine nicht ohne das andere haben

Immer wieder erreicht uns die Frage, was denn nun eigentlich der Unterschied ist zwischen Kurkuma und Curcumin – deshalb hier noch einmal eine Erläuterung.

Die meisten Leser sind wahrscheinlich gut vertraut mit Kurkuma. Es wird oft in der indischen Küche verwendet und hat eine Reihe von gesundheitlichen Vorteilen von der Unterstützung beim Abnehmen,  für eine verbesserte Verdauung und als Lifestyle Getränk zusammen mit Milch und Pfeffer.

Mit Curcumin ist man  vielleicht noch nicht so vertraut – oder viele denken auch fälschlicherweise, dass es mit Kurkuma austauschbar ist. Zugegeben, es ist schon etwas verwirrend für Laien.

Der Unterschied

Also machen wir es so einfach wie möglich: Curcumin ist der aktivste Bestandteil in Kurkuma. Es ist die chemische Verbindung, die natürlich in Kurkuma vorkommt. Curcumin macht etwa 2 Prozent bis 6 Prozent der Gewürz-Kurkumas aus, das man in der Küche verwendet – vorausgesetzt, es handelt sich um reines, echtes Kurkuma und nicht um ein chemisch hergestelltes oder um ein mit anderen Gewürzpulvern vermischtes Produkt ist. Das Curcumin verleiht dem Kurkuma die typische ausgeprägte gelbe Farbe. Diese Farbe wird u.a. an Curry weitergegeben, da Kurkuma eine Hauptzutat in diesem Gewürz ist. Kein Wunder also, dass Curcumin in vielen Lebensmittellexika einfach nur als Farbstoff beschrieben wird und mehr nicht.

Aber Curcumin ist nicht nur ein Teil von Gewürzen und nicht nur ein Farbstoff! Es hat seine eigenen starken gesundheitsfördernden Eigenschaften, wie beispielsweise seine Antioxidans und seine Antitumoreigenschaften. Darüber hinaus haben verschiedene Studien gezeigt, dass Curcumin auch zur Behandlung von Depressionen wirksam sein kann. Noch vor kurzem fand eine Studie von UCLA aus dem Jahr 2018 heraus, dass Curcumin die Stimmung und den Gedächtnisverlust verbessern kann. Wir haben  hier auf kurkumanews.com  ebenfalls darüber berichtet!

Und wie wirkt es?

So wie Kurkuma in geringem Maße hat vor allem Curcumin in hohem Maße antioxidative, also entzündungshemmende Eigenschaften, so dass es durchaus eine praktikable Möglichkeit ist, Arthrose-Schmerzen und andere Gelenkbeschwerden zu lindern. Es kann auch Muskelkater nach dem Training lindern und zu einem besseren Schlaf verhelfen sowie Blähungen bekämpfen.

Wem das noch nicht ausreicht, der kann in mehr als 7.000 Fachstudien, die sowohl an Tieren, im Labor als zum großen Teil auch an Menschen durchgeführt wurden, nachlesen, dass Curcumin auch in der Lage ist,  das Wachstum von Fettgewebe verhindert, Körperzellen zu reparieren und Tumore zu töten! Es gibt auch einige Parallelen zwischen Curcumin und der Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes-Management und Schutz vor Krebs, und es kann als therapeutische Hilfe bei Magen-Darm-Problemen, wie Colitis ulcerosa verwendet werden. Auch Alzheimer sowie andere Hirnerkrankungen haben positiv auf Curcumin reagiert und gerade die Alzheimerforschung macht sich große Hoffnung in der Behandlung von Patienten mit Curcumin.

Worauf muss man achten?

Wer eine Therapie mit Curcumin beginnt, sollte unbedingt auf eine sehr regelmäßige Einnahme achten, da die Wirkung sonst ausbleiben wird. Je nach Beschwerden dosiert man anders und nimmt in unterschiedlichen Intervallen ein. Ob einmal oder dreimal am Tag oder später nur alle zwei Tage usw. Regelmäßigkeit ist das A und O. Oft genug werden Regelmäßigkeiten und Pünktlichkeit bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln nur die ersten drei Tage ernst genommen und dann vernachlässigen es viele Leute. Deshalb sollte man sich durch eine gute und realistische Zielsetzung und Regelmäßigkeit jeden Tag wieder neu motivieren!

Unser Körper nimmt Wirkstoffe ganz unterschiedlich auf – manche langsam und andere sehr schnell. Und er muss sie über einen bestimmten Zeitraum speichern und verarbeiten. Deshalb muss der Pegel des angebotenen Wirkstoffs möglichst auf einem gleichbleibenden Niveau gehalten werden, denn nur so kann er wirklich gut und effektiv  verarbeitet werden! Wer Mineralien, Vitamine oder bestimmte Medikamente und eben auch Curcumin nur unregelmäßig einmal einnimmt, wird keine Wirkung erzielen.

Gibt es Nebenwirkungen und wann sollte man es nicht einnehmen?

Ganz individuell kann es kann es jedoch auch Nachteile bei der Einnahme von Curcumin geben, besonders dann, wenn man es nur durch Gewürz-Kurkuma zu sich nimmt statt eines konzentrierten Curcumin-Produktes. Zu hohe Dosen über einen längeren Zeitraum genommen können Magenbeschwerden und Durchfall verursachen. Bei manchen Menschen können auch Kopfschmerzen, Übelkeit oder Hautausschlag auftreten. Curcumin sollten auch nicht mit bestimmten Medikamenten, wie Blutverdünner und Medikamente für Diabetes eingenommen werden oder wenn man an Eisenarmut leidet. Also sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Curcumin  einnehmen.

Wann wirkt es denn?

Laut wissenschaftlicher Studien braucht Curcumin etwa 20 Tage, bis es bei regelmäßiger Einnahme seine volle Wirkung entfaltet – also durchhalten!

Tipp

Gut verträglich ist das flüssige Curcumin A+B Concept von Crystalswiss , das durch den Activator besonders wirkungsvoll und verträglich ist.