Wie Kurkuma bei Hashimoto helfen kann!

Wer an Hashimoto Thyreoditis leidet, der kennt die vielfältigen Beschwerden wie unerklärliche und oft enorme Gewichtszunahme trotz Diäten, Depressionen, Antriebslosigkeit, Hautveränderungen, ständiges Frieren, bleierne Müdigkeit, Sehstörungen und immer wieder geschwollene Augen, Vergeßlichkeit und Konzentrationsstörungen und starke Gliederschmerzen. Nur eine lebenslange Einnahme von Schilddrüsenhormonen verschafft Linderung, denn heilbar ist diese Autoimmunerkrankung nicht, die zu massiven Veränderungen der Schilddrüse und des ganzen Körpers führt.

Untersuchungen über die Wirkung von Curcumin auf die Schilddrüse und die Autoimmunität haben ermutigende Ergebnisse gezeigt

Hashimoto-Thyreoiditis weist immer auf Entzündungen im Körper hin (das Suffix „itis“ bescheibt bei medizinischen Fachausdrücken immer eine Entzündung). Häufig einher geht mit dieser Autoimmunerkrankung  eine gestörte Darmpermeabilität  , wodurch mehr Giftstoffe in den Blutkreislauf gelangen.  In einigen Fällen können Menschen mit Hashimoto auch Schwermetalltoxizität erlangen. Kurkuma kann bei der Verringerung der Ganzkörperentzündung, der Heilung des Darms sowie der Entgiftung von Schwermetallen hilfreich sein.

Forschungsergebnisse zeigen auch, dass Curcumin helfen kann, die Darmbarriere vor einer Invasion durch bakterielle Infektionen zu schützen und den Darm zu heilen.

Laut einer Studie von 2014 in der Zeitschrift „Food Chemistry and Toxicology“ reduziert Curcumin die durch Arsen, Cadmium, Chrom, Kupfer, Blei und Quecksilber induzierte Lebertoxizität, verhindert histologische Verletzungen, Lipidperoxidation und Glutathion (GSH)-bedingte  Erschöpfung, behält den Leber-Antioxidans-Enzym-Status bei und schützt vor einer mitochondrialen Dysfunktion.
Bei einer Umfrage unter 2200 Personen mit Hashimoto in den USA berichteten fast 60 Prozent von einer deutlichen Verbesserung des Allgemeinzustands.
Nur 3 Prozent brachen die Therapie ab, weil sie ihnen nicht bekam und 37 Prozent konnten keine Veränderung des eigenen Befindens feststellen, viele hatten das Mittel aber nicht regelmässig eingenommen.
65 Prozent der Personen, die gute Erfahrungen mit Curcumin gemacht hatten, berichteten von stark verringerten Schmerzsymptomen, 35 Prozent von einer signifikanten Zunahme ihrer Energie und von Stimmungsverbesserung berichteten 34 Prozent. Die Blutuntersuchung ergab bei 13 Prozent der Betroffenen eine Verbesserung der Schilddrüsen-Antikörper.

Schilddrüsen-Antikörper sind  Hinweis auf eine Entzündung, und es war ermutigend, dass Curcumin auch diese Parameter beeinflusst hat, aber es sollte darauf hingewiesen werden, dass Verbesserungen dieser Symptomen weniger offensichtlich zu bemerken ist und es ein bisschen länger dauern kann, bis sich diese Verbesserungen manifestieren.

 

Zwar schlugen einige Forscher der Studie vor,  Curcumin täglich mit der Nahrung wie in der indischen Küche aufzunehmen, allerdings wurde auch eingeräumt, dass so die Bioverfügbarkeit sehr gering ist und das Curcumin innerhalb einer Stunde im Körper quasi gelöscht ist. Die Kombination von liquidem Curcumin mit Piperin verlängert die Lebensdauer des Wirkstoffes und die sublinguale oder buccale Aufnahme, also über die Wangenschleimhaut und die Schleimhaut unter der Zunge, sorgt für eine schnelle und direkte Resorbierung in den Blutkreislauf, da das venöse Blut der Mundschleimhaut direkt in die obere Hohlvene fließt. Bei der oralen Einnahme muss der Wirkstoff erst die Leber passieren, um in den großen Kreislauf zu gelangen, wodurch er chemisch verändert wird und an Wirkung stark verliert.

Sehr empfehlenswert ist das flüssige Curcumin A+B Concept von Crystalswiss in Verbindung mit dem patentierten Activator. Durch das 2-Komponentensystem kann der Organismus die in Wasser gelösten Nährstoffmoleküle besser aufnehmen und verwerten als konventionelle Nahrungsergänzungsmittel, wie z.B. Pulver, Tabletten, Presslinge oder Kapseln. Mehr dazu auf der Website des Anbieters

Neue Studie erbringt Nachweis für positive Wirkung von Curcumin bei Depressionen

In einer randomisierten, Placebo-kontrollierten Doppelblind-Studie der School of Psychology and Exercise Science an der Murdoch University in Perth, Australia  konnte nachgewiesen werden, dass Curcumin in Kombination mit Safran wirksam für die Behandlung von Depressionen eingesetzt werden kann. Curcumin und Safran verringerten bei erwachsenen, depressiven Patienten die Angst und zeigten große Wirkung auch bei atypischen Depressionen.  Unterschiedliche Dosen hatten keine Auswirkung auf das Ergebnis.

Hintergrund:

Mehrere Studien in der Vergangenheit haben haben gezeigt, dass die antidepressiven Effekte von Curcumin (aus dem Gewürz Kurkuma) und Safran für Menschen mit schwerer depressiver Störung unterstützt wird.  Allerdings wurden diese Studien durch schlechte Gestaltung, zu  kleinen Stichprobengrößen, zu kurzer Behandlungsdauer und schlecht geplanter Interventionsdosierungen behindert. Darüber hinaus waren antidepressiven Effekte der kombinierten Curcumin- und Safran-Verabreichung bis dahin unbekannt.

Methode:

In einer randomisierten, doppelblinden, Placebo-kontrollierten Studie wurden 123 Personen mit einer depressiven Hauptstörung einer von vier Behandlungsbedingungen zugeordnet:

  • die Placebo-Gruppe
  • die niedrig dosierte Curcumin-Extrakt-Gabe  (250 mg/ Gabe)
  • die hochdosierte Curcumin-Extrakt (500 mg/Gabe)
  • die kombinierte niedrig dosierten Curcumin-Extrakt plus Safran (15 mg/Gabe)

Bei allen Patienten erfolgte die Gabe über  12 Wochen.  Die Ergebnismassnahmen waren das Inventar der depressiven Symptomatik Selbstbewertung (IDS-SR30) und des  Spielberger State-Trait Angst Inventory (STAI). Bei beiden handelt es sich um Verfahren, die in Forschung und klinischer Praxis eingesetzt werden, um Depressionen und/oder Angstzustände eines Patienten beurteilen zu können.

Ergebnisse

Die Patienten, bei denen die aktive Arzneimittelbehandlungen mit Curcumin kombiniert wurde, zeigten signifikant größere Verbesserungen bei depressiven Symptomen im Vergleich zu denjenigen, die Placebos erhielten und eine überlegenen Verbesserungen im STAI-Zustand (p <0,001) und STAI-Merkmalsszenen (p = 0,001) .

Aktive medikamentöse Behandlungen hatten auch eine größere Wirksamkeit bei Menschen mit atypischer Depression im Vergleich zum Rest der Patienten (Ansprechraten von 65% gegenüber 35% bzw. p = 0,012 zuvor). Es wurden keine Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Dosen von Curcumin oder der Curcumin / Safran-Kombination gefunden.

Einschränkungen

Um die Wirksamkeit der unterschiedlichen Dosen von Curcumin und Safran-Curcumin-Kombinationen wissenschaftlich fundieren zu können, sind Untersuchungen mit größeren Probengrößen erforderlich.  Seine Auswirkungen bei Menschen mit atypischer Depression erfordern auch eine Untersuchung in größeren Studien.


Schlussfolgerungen

Aktive Arzneimittelbehandlungen mit unterschiedlichen Dosen von Curcumin und kombiniertem Curcumin / Safran waren sehr wirksam und verringerten die depressiven und anxiolytischen Symptome bei Menschen mit schwerer depressiver Störung.

Tipp:

Für eine effektive Behandlung benötigt man ein gutes Curcumin-Präparat mit hoher Bioverfügbarkeit. Unsere Empfehlung ist deshalb das Produkt Crystal® Curcumin C3 Complex, ein  pflanzlicher Mikronährstoff-Extrakt aus der Kurkuma-Wurzel (> 95% Curcuminoide) der Firma Crystalswiss. Dieser Mikronährstoff ist  schonend und effizient. Er wurde t wasserlöslich aufbereitet, um die biologische Verfügbarkeit von Nährstoffen zu erhöhen.  Aktiviert wird das Extrakt in Kombination mit dem Aktivator Crystal®Activator zu einer trinkfertigen Lösung. Zum Aktivieren und Optimieren der effizienten Einnahme mit Crystal® Activator verdünnen.

Quelle:  Studie im Journal of Affective Disorders (englisch)

 

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