Curcumin im Kampf gegen Leukämie

Leukämie ist der Überbegriff für verschiedene Krebserkrankungen des Blutes und des blutbildenden Systems. Auch bekannt unter dem allgemeinen Begriff “Blutkrebs”, unterscheiden sich die verschiedenen Arten zum Teil sehr stark voneinander, sowohl in Bezug auf die Ursachen, die Häufigkeit, die Behandlungs-möglichkeiten und die Heilungschancen.
Laut globalen Statistiken war Leukämie im Jahr 2008 auf Platz 7 der häufigsten Krebserkrankungen bei Männern und auf Platz 11 bei Frauen. Leukämiezellen sind bösartige, unreife weiße Blutzellen, die sich unkontrolliert replizieren. Die normale Blutzellbildung beginnt im Knochenmark. Die Akkumulation dieser überschüssigen Zellen zerstört das Knochenmark und stört die normale Blutzellenproduktion. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Kurkuma helfen könnte, die Vermehrung dieser krebsartigen Blutzellen zu blockieren.
Zahlreiche Forschungszentren weltweit haben sich in den letzten Jahren mit den Behandlungsmöglichkeiten der unterschiedlichen Leukämietypen mit Kurkuma befasst. Die wichtigsten Ergebnisse stellen wir in diesem Beitrag vor. Die Aufzählung der zahlreichen Studien, die uns als Quelle dienten, würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen, wir senden die Liste aber auf Wunsch gerne zu. Bitte schreiben Sie uns eine E-Mail.

Wichtiger Hinweis vorab:

Das hier vorgestellte Textmaterial dient nur zu Informationszwecken. Es ersetzt nicht die Untersuchung und Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker!
Um sich vor Krebs und anderen entzündlichen Erkrankungen prophylaktisch zu schützen, können Sie Curcumin ganz unbedenklich einnehmen.
Wenn Sie jedoch akut an Leukämie erkrankt sind und sich in einer Behandlung befinden, müssen Sie bitte zuerst Ihren behandelnden Arzt informieren, wenn Sie Curcumin zusätzlich einnehmen möchten. Dies gilt besonders, wenn Sie zurzeit gerade in chemotherapeutischer Behandlung sind. 
Mischen Sie auch kein Curcumin mit anderen Krebsmedikamenten, ohne vorher mit einem Arzt zu sprechen. Möglicherweise kann es sonst zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen.

Wie häufig ist Leukämie?

Im Vergleich zu anderen Krebserkrankungen wie Lungen-, Brust-, Dickdarm- oder Prostatakrebs ist Leukämie relativ selten. In der Bundesrepublik Deutschland erkranken jährlich ca. 13.700 Personen an einer der verschiedenen Krankheitstypen, wobei Männer etwas häufiger betroffen sind als Frauen. Dabei erkranken an CML etwa 10 Prozent, an CLL bei etwa 50 Prozent und an akuten Formen von ALL und AMI ungefähr 40 Prozent der Betroffenen. Am häufigsten erkranken Menschen zwischen dem 60. und 70. Lebensjahr  an Leukämie und etwa 4% der Patienten sind Kinder unter 15 Jahren.

Was verursacht Leukämie?

Obwohl die genauen Ursachen immer noch unbekannt sind, gibt es bestimmte Risikofaktoren, die Leukämie auslösen können. Über die Ursachen für die Entstehung von Leukämien herrscht aber bisher noch weitgehend Ungewissheit. Man kennt jedoch verschiedene Faktoren, die das Risiko, an einer Leukämie zu erkranken, erhöhen. Dazu gehören eine gewisse erbliche Veranlagung, radioaktive Strahlen und Röntgenstrahlen sowie bestimmte chemische Substanzen. Bei einigen seltenen Leukämiearten spielen auch Viren eine Rolle. Ein weiterer Risikofaktor ist das Zigarettenrauchen. Für einen sehr großen Anteil der Leukämien kann jedoch kein auslösender Faktor nachgewiesen werden. Noch einml zusammenfassend:

  • Genetische Faktoren
  • Umweltgifte und chemische Substanzen (z.B. Benzol)
  • Funkwellen von Smartphones und WLAN
  • Rauchen (Achtung: Rauchen verdoppelt das Risiko für Leukämie des Typs AML)
  • Chemotherapie
  • Strahlung (z.B. radioaktive oder Röntgen)
  • Viren (eher selten)

Was haben Oxidativer Stress und Freie Radikale mit Leukämie zu tun?

Mehrere klinische Studien haben eine starke Assoziation zwischen erschöpften natürlichen Antioxidantien und hohen Mengen an freien Radikalen bei Leukämiepatienten gezeigen – eine Zustand, der als oxidativer Stress bezeichnet wird. Auch nach einer Chemotherapie und während der Remission bleiben diese Werte bei Leukämie-Patienten höher als bei Gesunden.

Der anhaltende oxidative Stress ist mit entzündlichen Zuständen und einer größeren Anzahl von Läsionen in DNA-Strängen verbunden. Kurkuma und seine Verbindungen haben antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften, die oxidativen Stress entgegenwirken könnten. Es hat sich deutlich gezeigt, dass Curcumin, speziell in flüssig-öliger Form das Wachstum von Leukämiezellen reduziert.

Überschüssige freie Radikale können auch krebsauslösende epigenetische Veränderungen an unseren Genen verursachen. Studien zeigen jedoch, dass kurkuminhaltige Kurkuma-Verbindungen in der Lage sind, diese epigenetischen Veränderungen zu blockieren. Interessanterweise erzeugen hohe Dosen von Curcumin tatsächlich freie Radikale vom ROS-Typ, um diese epigenetischen Veränderungen durch Leukämiezellen zu verhindern.

Leukämie involviert in der Regel immer weiße Blutkörperchen. Es gibt verschiedene Arten von weißen Blutkörperchen, die auch Leukozyten genannt werden. Sie spielen eine wichtige Rolle im Immunsystem, indem sie vor Krankheitserregern wie Viren, Bakterien, Parasiten und sogar Krebszellen schützen. Leukämie kann bein Untertypen dieser Zellen zu hohen Zählraten führen

Die verschiedenen Arten von Leukämie hängen ab von der Art den betroffenen weißen Blutkörperchen:

Die unterschiedlichen Typen von Leukämie und ihre Häufigkeit

Grundsätzlich kann jeder Leukämietyp in jeder Altersgruppe auftreten. Sie sind  aber in bestimmten Altersgruppen häufiger als in anderen. Bei Kindern und jungen Menschen unter 25 Jahren tritt die Akute lymphatische Leukämie (ALL) am häufigsten auf. Besonders oft betroffen sind Kinder zwischen dem dritten und dem siebten Lebensjahr.
Zwei weitere Formen sind die akute und die chronisch myeloische Leukämie (AML und CML).  Sie tritt besonders häufig bei Erwachsenen ab dem mittleren Alter auf.
Die chronisch lymphatische Leukämie (CLL) betrifft vor allem ältere Patienten und tritt selten vor dem 50. Lebensjahr auf.

Lymphatische Leukämien

  • Typ ALL – Akute lymphatische Leukämie
    Häufigkeit: Besonders bei Kindern
    Bemerkung: Entwickelt sich aus Vorläufer-Lymphozyten-B-Zellen im Knochenmark.
  • Typ CLA – Chronische lymphoblastische Anämie
    Häufigkeit: Tritt hauptsächlich bei Erwachsenen auf, die älter als 55 Jahre alt sind.
    BemerkungEntwickelt aus Lymphozyten-B-Zellen in den Lymphknoten.

CLL – Chronisch lymphatische Leukämie

Häufigkeit: Fast 50% aller Leukämiekranken leiden an CLL. Sie betrifft meistens ältere Menschen und tritt sehr selten vor dem 50. Lebensjahr auf.
Bemerkung: CLL zählt aufgrund ihres Verlaufs zu den Leukämien, wenngleich es sich im Grunde um eine Sonderform der „malignen Lymphome“ handelt. Dabei handelt es sich um Krebserkrankungen des lymphatischen Systems, die als wichtigstes Merkmal Lymphknotenschwellungen (Lymphome) hervorrufen können.

Myeloische Leukämien

  • Typ AML – Akute myeloische Leukämie
    Häufigkeit:
    Häufigste Form von Leukämie bei Erwachsenen, durchschnittlich tritt AML erst nach dem 65. Lebensjahr auf.
    Bemerkung:
    die tödlichste aller Typen, in der Regel überleben Betroffene bur wenige Wochen oder Monate. Erhöhte Inzidenz nach Atombomben in Japan.

CML – Chronische myeloische Leukämie

Häufigkeit: Tritt hauptsächlich bei Erwachsenen in ihren 50ern und 60ern auf; etwas häufiger bei Männern.

Bemerkung: Typische Symptome sind Müdigkeit, Bauchschmerzen durch vergrößerte Milz und Leber und Gewichtsverlust. Bluttests zeigen Hinweise auf Anämie und erhöhte Anzahl weißer Blutkörperchen. Die meisten Fälle haben eine abnormale Fusion von Genen. Diese Fusion erzeugt eine bestimmte Art von Protein und erhöhte Tyrosinkinaseaktivität, was zur Entwicklung von CML führt. Medikamente, die die Aktivierung der Tyrosinkinase blockieren, verbessern das Überleben drastisch.

Konventionelle Behandlung

Die Standardbehandlung umfasst:

  • Antikörper-Immuntherapie
  • Bluttransfusionen
  • Chemotherapie
  • Interferone
  • Strahlentherapie
  • Stammzelltransplantationen

Forschungsergebnisse zu Curcumin zur Behandlung von Leukämie

Profunde Labor- und Tierversuche haben gezeigt, dass Curcumin-Verbindungen eine Reihe von Wirkungen gegen die verschiedenen Arten von Leukämie haben:

CML

  • Entzündungszustände, die Krebs fördern, nahmen ab.
  • Die Bildung neuer Blutgefäße, die das Wachstum und die Ausbreitung von Krebs fördern, wurde gehemmt.
  • Verminderung des Krebszellenwachstum.
  • Rückgang der Krebszellresistenz gegenüber Zelltod.
  • Zunahme des apoptotischer Krebszelltod. (quasi “Selbstmord” der Krebszellen)

ALL

  • Zunahme des apoptotischer Krebszelltod. (quasi “Selbstmord” der Krebszellen)
  • deutliche Verbesserung der Überlebenszeit des Testprobanten

AML

  • Verbesserung der Überlebenszeit
  • Blockierung und Verminderung des Krebsfortschritts
  • weniger Anämie (Blutarmut)
  • Minderung von Infiltration der Milz

AML (HL-60-Zelllinie)

CLL (T-Zell-Leukämie)

  • Blockierung des Krebszellenwachstum
  • Steigerung des apoptotischer Krebszelltod

CLL (B-Zell-Lymphom)

  • Blockierung des Krebszellenwachstum
  • Steigerung des apoptotischer Krebszelltod

Zusätzlich wurde gezeigt, dass Curcumin Lymphozyten gegen toxische Chemotherapeutika schützt. Im Labor stimuliert es auch die Phagozytosen (Fresszellen), mit ihnen befreien sich die Leukozyten des Immunsystem von Mikroben. Dies deutet darauf hin, dass Curcumin dazu beitragen könnte, anfällige Leukämiepatienten vor tödlichen Infektionen zu schützen.

Andere Kurkuma-Verbindungen, die helfen können, Leukämie zu blockieren

Zusammen mit Resveratrol ist Curcumin in der Lage, die DNA aufzubrechen und  myeloische Leukämie-Krebszellen abzutöten.

Wir empfehlen aufgrund seiner hohen Bioverfügbarkeit und Qualität das Curcumin A+B Concept und ebenso das Resveratrol A+B Concept von der Crystalswiss AG

 

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